Ein behutsamer Weg statt Druck zur Veränderung
Therapie bedeutet für mich nicht, einen Menschen möglichst schnell verändern zu müssen.
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und sein eigenes Tempo mit. Viele unserer Reaktionen sind aus gutem Grund entstanden - auch wenn sie uns heute vielleicht belasten oder im Weg stehen.
Deshalb ist mir eine therapeutische Beziehung wichtig, in der Sie sich gesehen, ernst genommen und sicher fühlen können. Gemeinsam schauen wir darauf, was Sie im Moment bewegt, welche Ressourcen bereits vorhanden sind und welche nächsten Schritte für Sie stimmig sind.
Dabei verbinde ich das therapeutische Gespräch mit körperorientierter Arbeit und Somatic Experiencing®. Nicht nur Gedanken und Gefühle bekommen Raum, sondern auch das, was Ihr Körper wahrnimmt und zum Ausdruck bringt.
Veränderung muss dabei nicht groß beginnen. Manchmal liegt ein erster wichtiger Schritt darin, sich selbst wieder wahrzunehmen, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und ihnen mit mehr Mitgefühl begegnen zu können.
In ihrem eigenen Tempo und ohne Druck, etwas sein zu müssen, das Sie gerade nicht sind.
Körper und Psyche gemeinsam verstehen
Menschen begegnen uns nicht nur mit dem, was im Außen sichtbar ist. Hinter Ängsten , Anspannung, Rückzug oder anderen belastenden Reaktionen steht immer eine individuelle Geschichte.
In meiner therapeutischen Arbeit ist es mir deshalb wichtig, nicht nur auf Symptome zu schauen, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Mich interessiert nicht allein die Frage: "Was ist das Problem?", sondern vielmehr: Was hat dazu geführt, dass es heute so ist - und was braucht es, damit sich etwas verändern kann?
Dabei erlebe ich immer wieder, wie eng unser psychisches Erleben mit unserem Körper verbunden ist. Manches können wir mit dem Verstand längst einordnen - und dennoch reagiert unser Körper weiterhin mit Anspannung, Unruhe, Angst oder Rückzug.
Genau diese Verbindung von Körper und Psyche prägt meine therapeutische Arbeit. Neben dem Gespräch beziehe ich deshalb auch Körperwahrnehmung und die Regulation des Nervensystems behutsam mit ein.
Dabei geht es nicht darum, schwierige Erfahrungen immer wieder durchleben zu müssen. Vielmehr können wir gemeinsam wahrnehmen, was heute noch nachwirkt und gleichzeitig stärken, was Sicherheit, Stabilität und neue Handlungsmöglichkeiten entstehen lässt.
Für mich bedeutet therapeutische Begleitung, nicht nur zu verstehen, was war - sondern gemeinsam zu entdecken, was heute möglich werden kann.
Mein beruflicher Weg
Therapeutische Arbeit bedeutet für mich auch, mich fachlich immer wieder weiterzuentwickeln, neue Perspektiven kennenzulernen und mein Wissen zu vertiefen.
Dabei interessieren mich besonders Ansätze, die psychisches Erleben nicht isoliert betrachten, sondern die Verbindung von Körper, Nervensystem, Beziehung und persönlichen Erfahrungen mit einbeziehen.
Meine Aus- und Weiterbildungen bilden dafür die fachliche Grundlage und fließen - je nach Anliegen und individuell abgestimmt - in meine therapeutische Arbeit ein.
Lernen wir uns kennen
Ob eine therapeutische Begleitung passend ist, zeigt sich nicht allein durch Methoden oder Qualifikationen. Entscheidend ist auch, ob Sie sich im persönlichen Kontakt wohl und gut aufgehoben fühlen.
In einem ersten Gespräch können wir uns kennenlernen, Ihr Anliegen besprechen und gemeinsam schauen, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Meine Aus- und Weiterbildung
• Zertifizierte Ausbildung als Psychologische Beraterin (2019)
• Zertifizierte Ausbildung als Trauerbegleiterin (2020)
• Heilpraktikerin für Psychotherapie (seit 2023)
• Somatic Experiencing® (i.A.), Trauma- und körperorientierte Psychotherapie (seit 2024)
- Vertiefungsseminare im Rahmen der SE-Ausbildung
- Seminar "Träume und Erinnerungen" bei Peter Levine und Ursula Funke-Kaiser
• Weiterbildung in Stressregulation und Stressreduktion
• Gesprächstherapie nach Carl Rogers
• Weiterbildung im Bereich der Ernährungslehre (TCM)
• TCM - Gesichtsdiagnostik
• Zusatzqualifikation im Bereich energetischer Methoden
• Fortlaufende Supervision
• Fortlaufende Selbsterfahrung
•Entwicklungstrauma mit Doris Rothbauer
• KidSoma Seminar mit Ale Duarte
(Mitglied der DGGP)

